Foto: urbangreeneye.de

UrbanGreenEye

Vegetations- und Flächenmonitoring für die Klimaanpassung

Rekord-Temperaturen und geringe Niederschläge führten im Sommer 2022 in Deutschland erneut zu Waldbränden, Schäden an Stadtbäumen und ausgetrockneten Flussufern. Das Projekt „UrbanGreenEye“ will Kommunen im urbanen Raum bei der Etablierung effektiver Klimaanpassungsmaßnahmen in Stadtentwicklungskonzepten und Planungen unterstützen. Neue kommunale Praxispartner sind die Städte Essen, Dresden und Würzburg.

Bundesweiter Service für alle Kommunen

Ziel des Forschungsprojektes „UrbanGreenEye“ ist es, unter Nutzung von Satellitendaten (u.a. Sentinel und Landsat) eine einheitliche Informations- und Entscheidungsbasis für kommunale Planungsinstrumente zu schaffen. Wichtige, jährlich aktualisierte Belege für die Klimaanpassung werden vom Projektkonsortium kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies umfasst Daten zur thermischen Be- und Entlastung sowie zur hydrologischen Entlastung. Sie sollen flächendeckend bundesweit für alle Kommunen zur Verfügung stehen und somit eine national einheitliche Datengrundlage qualitativer und quantitativer Indikatoren für kommunale Klimaanpassungsstrategien schaffen.

Praxispartner testen praktische Anwendung

Alle Indikatoren werden mit einem Stadtklimamodell umfassend validiert und mit Hilfe von Praxispartnern in der praktischen Anwendung getestet. Praxispartner sind aktuell die Städte Essen, Stuttgart, Hamburg, Potsdam, Duisburg, Würzburg, Kreis Gütersloh, Augsburg und Dresden.

Leuchtturmprojekt

UrbanGreenEye wird als Leuchtturm-Projekt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unter der Trägerschaft des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert und ist ein Vorhaben im Bereich Entwicklung und Implementierungsvorbereitung von Copernicus-Diensten für den öffentlichen Bedarf zum Thema Klimaanpassungsstrategien für kommunale Anwendungen in Deutschland.

Projektpartner

Projektpartner sind die Luftbild Umwelt Planung GmbH, Stadt Leipzig und die Technische Universität Berlin, die Laufzeit des Forschungshabens ist terminiert von 01/2022 bis 12/2024.