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DigitalPakt Schule: Zweites Förderprogramm angelaufen

Essener Schulen erhalten 45.700 zusätzliche iPads

Auf dem Weg zur Smart School: Der für die Ausstattung zuständige Fachbereich Schule der Stadt Essen konnte noch einmal 45.700 iPads beschaffen. Bereits am ersten Tag nach den Sommerferien 2022 begann die Auslieferung der Geräte an Essener Schulen, die voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein wird. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch zwei weitere Förderprogramme des Landes und der Europäischen Union mit einem Gesamtvolumen von 24,7 Mio. Euro.

1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler

Mit dem neuen Förderprogramm wird in allen allgemeinbildenden Schulen und auch in den allgemeinbildenden Bildungsgängen der Berufskollegs eine 1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler erreicht. Für die Stadt Essen, die zu den zehn größten Städten Deutschlands zählt, ist diese Ausstattung nicht nur ein schulverwaltungsinterner Kraftakt, sondern auch ein erfolgreicher Meilenstein in der Digitalisierung der städtischen Schullandschaft.

iPads & Co.: Beamer, Flipcharts und interaktive Displays

Zu den ersten Schulen, bei denen die neuen iPads ankamen, gehörte das Maria-Wächtler-Gymnasium in Essen-Rüttenscheid: Im August 2022 konnten die Schülerinnen und Schüler 250 neue iPads in Empfang nehmen und gleich damit arbeiten. Außerdem wurden die beiden Standorte des Gymnasiums mit leistungsfähigen aktiven Netzwerkkomponenten, mit insgesamt acht interaktiven Displays, 60 deckeninstallierten Beamern und sieben mobilen digitalen Flipcharts ausgestattet.

Erste Förderprogramme 2020

Bereits 2020 konnten mithilfe von Förderprogrammen des Landes NRW und Eigenmitteln der Stadt Essen 14.500 iPads für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler sowie 5.700 Geräte für alle Lehrerinnen und Lehrer bereitgestellt werden. Im Mai 2021 hatte der Rat der Stadt Essen beschlossen, diese Fördersumme um weitere 10 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln aufzustocken.